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Funktechnik

Clemens H. Bewohner der Röblinsesiedlung
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Früher hieß es „Radiobasteln“. Bereits als Kind faszinierte es mich, dass eine fernab, über eine Antenne abgestrahlte Radiosendung von einem Holzkasten mit einer leuchtenden Scala und einem Stofffenster wieder in hörbare Töne verwandelt wurde.
Mit kleinen Detektorempfängern und einfachsten Transistorverstärkern sammelte ich erste Erfahrungen mit diesen „geheimnisvollen“ Radiowellen.
Das führte später zu einer Sende- und Empfangslizenz als Funkamateur und vielen spannenden Kontakten mit Menschen aus aller Welt auf Kurzwelle und Ultrakurzwelle.

Gelungene Funkverbindungen bestätigen sich die Fumkamateure mit QSL Karten.

Die QSL Karte enthält das Rufzeichen und die Daten der Funkverbindung

Irgendwann kam die Nostalgie hinzu und damit die Freude am Sammeln kleiner Transistorradios und Miniaturtonbandgeräte vergangener Zeiten.
Auf Internetbörsen fand ich viele schöne Sammlerstücke.

Teil meiner Sammlung

Das Internet als Fundgrube skurilster Dinge führte mich auf Seiten, in denen Modellfluggeräte gezeigt wurden, welche ich noch nie zuvor gesehen hatte. Diese Flieger vollführten so elegante Flugmanöver, dass ich beschloß: „Das muß ich auch ausprobieren.“

Fertige Flugmodelle, welche meinen Vorstellungen entsprechen, gibt es nicht. Man muss sich im Internet kundig machen, welche Baugruppen benötigt werden und wie diese zu verdrahten sind. Den eigentlichen Flugkörper stellt man selbst her.

Da es sich am Ende quasi um fliegende Computer handelt, muß man auch wissen wie dem Mikrokopter die erforderlichen Flugparameter per Computer zu übermitteln sind.
Ist einem das alles gelungen, steht dem Vergnügen, eine flugfähige Schwebeplattform
zu betreiben nichts mehr im Wege.

ähnlich einem Hubschrauber können Mikrokopter in der Luft auf der Stelle schweben. Sie können senkrecht nach oben, vorwärts, rückwärts und seitlich fliegen. Die mögliche Flugentfernung hängt im wesentlichen von der Reichweite der Funkfernsteuerung ab.

Eine kleine Auswahl „mikrokopter“ -Bilder

Slide-Show

Es gibt flugerfahrene Modellpiloten die ihren Mikrokopter mit einer kleinen Videokamera ausrüsten. Sie selbst tragen während des Fluges eine Videobrille. So ausgerüstet erleben sie den Flug ihres Mikrokopters quasi aus der Vogelperspektive.
Andere montieren eine Digitalkamera unter das Fluggerät und machen faszinierende Bilder aus luftigen Höhen.
Um solche Möglichkeiten auszuschöpfen benötigt man neben der technischen Ausrüstung die entsprechende Flugerfahrung.

Es ist ein Hobby mit reichlich Potential für die nächten Jahre.
Ich freue mich auf die Zukunft!


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